Willkommen im Puppenkontor

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Sonntag, 22. Oktober 2017

Ein goldiger Schatz: Sonneberger Baby




Dieser kleine Sonnenschein ist gemarkt:
SP
8
Sonneberger Porzellanfabrik um 1900
hier mit meiner K*R 126

Sonntag, 15. Oktober 2017

💗 Groß und klein💓 Hertel, Schwab & Co. 152

Nach wie vor liebe ich besonders die großen, antiken Puppen aber immer mehr von den Kleinen erobern geradezu im Sturm mein Herz.
Die brauchen kaum Platz, sind manchmal viel schöner modelliert als ihre großen Schwestern und sehr süß. Nur leider ist das so eine schwierige Sache, so kleine, authentische Puppenkleidung zu finden. Die kann ich leider nicht basteln. Und Kleider machen eben Leute, äh, Puppen.

Die kleine Hertel, Schwab & Co. hier, hatte noch ihr gelbes, altes Strickkleidchen, was für ein Glück für mich.







gemarkt: 
152

Porzellanfabrik Hertel, Schwab & Co., Stutzhaus/Ohrdruf um 1912
ca. 25 cm groß klein

Sonntag, 8. Oktober 2017

An die liebe Hedda,

ein großes Dankeschön für den wundervollen Gästebuch-Eintrag.

Es ist so toll zu merken, dass ich so liebe Menschen erreiche mit meinen Posts.
In erster Linie dient mir mein Blog dazu eine Art Tagebuch zu führen über meine Hobbys und ich blättere auch gern mal zurück und denke dann: Meine Güte was hast du (also ich) denn da so dekoriert. Ich hatte schon früher einen Blog auf WordPress, der aber ausschließlich privat war.

Liebe Hedda, ich freue mich sehr über so treue Besucher und Leser und schicke viele, viele Grüße.

Einen gemütlichen Sonntag, Ihre Anke



Kleine, niedliche frühe Kestner Puppe.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Herbst - der 150. Post - und mein Kalenderprojekt -


H E R B S T ( Joseph von Eichendorff )

Es ist nun der Herbst gekommen,   
Hat das schöne Sommerkleid
Von den Feldern weggenommen
Und die Blätter ausgestreut........


Ja wir sind mitten drin im Herbst, etwas hatte ich ihn noch verdrängt. Aber jetzt ist manchmal schon Nebel, die Sommerblumen im Balkonkasten werden blüh-müde, Blätter fallen und in der Früh beim Aufstehen ist es noch richtig dunkel.



Und wie ich so am überlegen bin, welche Bilder in diesen Herbst-Post kommen sollen, fällt es mir auf, das hier ist tatsächlich der 150. veröffentlichte Post.
Zeit um einmal DANKESCHÖN zu sagen an meine Blog-Besucher, Leser, Beobachter, Follower. Für die schönen Gästebucheinträge, besonders liebe E-Mails und an alle, die Puppen mögen und dadurch meinen Blog gefunden haben und immer wieder mal vorbeischauen.

💕 D A N K E S C H Ö N 💕
Meine kleine K*R 128 begleitet mich ein wenig durch die Jahreszeiten.
Sie war schon im Frühlingspost zu sehen. Bei Interesse:  Hier klicken
Die Puppe ist nicht makellos aber irgendwie mag ich sie deshalb um so mehr.


Zur Zeit ist viel los hier im Puppenkontor, mein Flohmarktfund *die Lampendame*  HIER Klicken will fertig gestellt werden, ein schäbig-chices Weihnachtsdisplay mit etwas größeren Wattekindern ist schon geplant, die Umsetzung wartet, denn ich werkel intensiv an meinem Kalenderprojekt.
Die Idee dazu hatte ich schon vor geraumer Zeit und hier und da wurde auch Interesse bekundet -einen Kalender haben zu wollen-, weil doch so schöne Puppenbilder hier im Blog......

Schön, dachte ich, mache ich. Aber einfach nur Fotos aufkleben, war mir dann doch zu einfach.
Etwas besonderes muss her also wird eine Art Scrapbooking-Kalender daraus. Denn Scrapbooking ist die Kunst einem einfachen Kalender, Glückwunschkarten oder einem Fotoalbum eine Seele zu geben. Jawohl!
Etwas Vintage angehaucht will ich ihn machen, kreativ sein, werkeln, gestalten, b a s t e l n.

B a s t e l n - was für ein komisches Wort. Das klingt immer so nach Kindergarten. 
Oder :

Ah, du bastelst noch 😝......... ich gestalte schon!

Also gut  gestalte ich eben.Und zwar meinen Kalender zum Puppen-Blog für das Jahr 2018 und immerwährend.

Der Kalender ist dick, man braucht einen langen Nagel um ihn aufzuhängen, denn sonst steht er mächtig von der Wand ab. Jeder ist ein Unikat, weil immer etwas anders, gleiches ist langweilig und wer will nicht das Besondere, das Einzigartige.
Januar, Februar, Juni, August und November sind fertig gestellte Kalenderblätter. Der Dezember liegt noch in losen Teilen rum.
 Und wenn ich mir alles so anschaue, glaube ich, dass Handarbeiten viel mehr geschätzt werden sollten. Egal ob nun jemand strickt, näht, malt, dekoriert oder etwas gestaltet.
Es steckt unglaublich viel Zeit, Arbeit und noch mehr Liebe in so einem Teil......
*
Einen schönen Sonntag und basteln gestalten Sie doch mal was! 😊

Dienstag, 19. September 2017

Das Haus meiner Kindheit und eine Gemeindeschwester Teil 2

Heute nun endlich der 2 . Teil , OH , das hat etwas länger gedauert.
Wer nochmal nachlesen möchte:    HIER     versteckt sich der 1. Teil .
* * *
Die  Gemeindeschwester unseres Dorfes war eine korrekte, gütige, stets freundliche Frau mittleren Alters.

Sie war zur Stelle bei kleineren Wehwehchen von uns Kindern, Erstversorgung von Kranken und kümmerte sich und betreute die alten Leute im Dorf, denn der Arzt wohnte im Nachbarort und kam nur in Notfällen.


Außerdem war sie an bestimmten Tagen im Gemeindezimmer zur Sprechstunde in "unserem" Haus tätig.

Wenn zum Beispiel donnerstags Mütterberatung war, standen alle Kinderwagen des Dorfes und der näheren Umgebung draußen vor "unserem Haus" in Reih und Glied. (Diesen Anblick von oben aus dem Küchenfenster werde ich niemals vergessen.)
Die Mütter waren mit ihren Babys drinnen bei der Gemeindeschwester und einem Arzt zur Mütter-Sprechstunde...

Die Gemeindeschwester trug Häubchen, Schürze und ein Kleid mit Kragen.
Nun ja, ganz so attraktiv wie meine Puppe hier, war sie dann doch nicht die Gemeindeschwester aus meinem Dorf aber ein wenig erinnert sie mich an sie.

Eine hübsche, aparte Puppe.
Gemarkt:
S & H
C. T.
8
Der Kopf dieser Puppe wurde von Simon & Halbig um 1900 hergestellt für die
Puppenfabrik Carl Trautmann in Finsterbergen/Thüringen.
 Interessanterweise erfolgte 1906 ein Umzug nach Catterfeld/Thüringen.
 Ab da hieß diese Fabrik  Catterfelder Puppenfabrik.

Quelle: Cieslik's Lexikon der deutschen Puppenindustrie






Mittwoch, 6. September 2017

Kämmer & Reinhardt 121




So ein liebes Kind, gemarkt:
K * R
Simon & Halbig
121
Puppenfabrik Kämmer & Reinhardt, Waltershausen um 1912
70 cm groß

  



Dienstag, 29. August 2017

Yoshi ist da!!!! ACHTUNG ein langer Post!

Meine Minni-Katze ist Anfang diesen Jahres für immer von uns gegangen.
Aber schon bald war klar, dass wir wieder einem Tier ein gutes Zuhause geben wollen/müssen.

Vermutlich liegt es an meinem Sternzeichen (Waage), denn ich muss immer Vor- und Nachteile sorgsam abwägen, bis ich dann endlich mal zu einer Entscheidung gelange. Spontan ist anders!

So überlegte ich hin und her. Sollte es wieder eine kleine Baby-Katze sein, aus dem Tierheim? Oder vielleicht eine Rassekatze vom Züchter oder gar ein kleiner Hund, dem wir wieder Liebe schenken könnten.

Was wird dann mit meinem Deko-Kram in unserer Wohnung und meinen Puppen und außerdem liebe ich es ordentlich und an manch alter Shabby-Deko hänge ich sehr, es sind Einzelstücke und so leicht nicht ersetzbar.

Ein kleiner Wildfang würde mit seinen Krallen im antiken Seidenkleid hängen und es vermutlich von oben bis unten aufschlitzen.
...oder hinter die antiken, schweren Spiegel kriechen um sich zu verstecken...
.....Ostern gibt es bei uns große und kleine Osterhasen, viele Ostereier, die so schön kullern....

...ich habe kleine Wattetierchen- .......zum zerbeissen?
.....und -Auweia- ich habe giftige Pflanzen...

.....und Weihnachten erst -der Supergau- da baumelt, glitzert, hängt und knistert es überall!


Unsere vorsichtige Minni Katze hat das alles nicht interessiert. Sie war noch sehr klein als bei mir das Sammelfieber ausbrach und wuchs damit auf, lernte damit umzugehen, es war alles perfekt.

Also dann doch lieber einen kleinen Hund? Den kann man erziehen und die Tochter wäre über die Maßen begeistert. Und ich könnte ihn in mein Fahrradkörbchen setzen, denn ich radle gerne und er könnte überall dabei sein.

Naja, lange Rede kurzer Sinn: Ich bin ein Katzenmensch und kein Gassigeher.

Und ich finde es furchtbar einem Züchter Unmengen an Geld in den Rachen zu werfen, sei es für einen Hund oder eine Rassekatze, wenn doch so viele, arme, liebe Tiere (manche ihr halbes Leben lang!) im Tierheim sitzen und auf ihr Zuhause warten.
Also fuhren wir ins Tierheim.

Und dort fanden wir Yoshi. Ein Katerchen, ca. 1 Jahr alt mit großen, dicken Tatzen, aufgeweckt, sehr verspielt und unglaublich lieb, ein Schnurrer.
Als ich ihn zum ersten Mal sah, lag er auf dem Rücken, lustig alle vier Beine in die Höhe gestreckt.


Wir hatten ein paar Startschwierigkeiten, in den ersten Wochen denn Yoshi klebt förmlich an mir. Wo ich bin, ist er auch und will nicht weg, auch nicht um das Katzenklo aufzusuchen. Und so landete eine Pfütze in meinem alten Wäschekorb, der mit alter Bettwäsche dekoriert ist. Ja, wirklich. Der Korb vom Franz Schmidt Baby- Post HIER.

Natürlich geht sowas gar nicht und ich war erst einmal am Boden zerstört.

Nach einigen Gesprächen mit anderen Katzenfreunden, einem Anruf bei der Pflegerin im Tierheim, wussten wir: Yoshi brauchte ein zweites Katzenklo in unserer großen Wohnung. Und seitdem funktioniert es und ich hoffe, das bleibt auch so. Einem glücklichen Katzenleben bei uns steht jetzt nichts mehr im Weg.

Und ich bin auch glücklich, der Kleine ist absolut fotogen. Unsere Wohnung habe ich etwas Katzen sicher gemacht. Meine Wespentaillen-Damen (Schneiderpuppen) stehen jetzt in ihren Baumwoll-Unterkleidern da. Die feinen Seidenkleider sind erst einmal in die Kommode gewandert. Die Spiegel wurden fest verankert.
Gespannt bin ich auf Yoshis erstes Weihnachtsfest bei uns. Sicher wird die Eine und andere Christbaumkugel fallen aber da konnte auch unsere alte Katzendame, die liebe Minni, nicht widerstehen.









Yoshi wird immer mal wieder auf meinem Blog zu sehen sein.
In mein Puppenkontor darf er im Moment nur in meiner Begleitung. Da sind wird noch in der Probephase.😊


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